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	<title>Eurovision Song Contest</title>
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		<title>Katja dann doch!</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 22:38:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Feddersen</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Um 21:29 Uhr, da lief das Viertelfinale bereits eine Stunde und 14 Minuten, sprach Thomas D von ihr in der Vergangenheitsform. Um ein Urteil zu Katja gebeten, sprach er von ihr wie von einer Hingeblichenen, also von einer, die für den weiteren Verlauf der Dinge im Hinblick auf Baku keine Rolle spielen würde. Ja, und so geschah&#8217;s auch wirklich.</p>
<p>Katja, nach einem intensiven Kopf-an-Kopf-an-Kopf-Kopf-an-Kopf-Rennen, schied mit gleicher Prozentzahl wie jene, die auch<a title="Porträt: Shelly Phillips" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/shellyphillips101.html" target="_blank"> Shelly</a> auf sich vereinen konnte, aus.  Nun ja. Ich fand sowieso, dass die Blitztabelle einige Verläufe nahm, die an Manipulation vielleicht nicht gemahnte, aber skeptisch stimmte.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.eurovision.de/teilnehmer/usfb1029_v-ardgrosswidescreen.jpg" alt="" width="512" height="288" /></p>
<p>Denn Katja, die nach ihrem Vortrag ersichtlich nicht an die anderen vier Kandidierenden heranreichte, rauschte plötzlich eine Viertelstunde nach Thomas Ds mündlichem Begräbnis die Prozentkurve bei ihr heftig so sehr nach oben, dass sie plötzlich an der Spitze lag.</p>
<p>Kann das wahrhaftig gewesen sein? Oder ist die Fanbase von Katja ganz Brandenburg plus alle Ostbezirke von Berlin, die obendrein noch alle zeitgleich anriefen?</p>
<p>Es bleibt rätselhaft.</p>
<p>Ansonsten alles wie immer: <a title="Porträt: Roman Lob" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/romanlob101.html" target="_blank">Roman</a> wurde von allen JurorInnen gelobt, heftig gepriesen und eigentlich schon nach Baku delegiert behandelt. Aber er sang und performte heute auch exzellent; ebenso wie im übrigen auch Katja in ihrem zweiten Lied. <a title="Porträt: Yana Gercke" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/yanagercke101.html" target="_blank">Yana</a> allerdings blieb fahl und eher unauffällig. Seltsam, dass sie immer noch so hoch gehandelt wird: Möglich, dass das Publikum in der nächsten Sendung doch genug hat von dieser immergleichen Ästhetik dieser jungen Frau, die Rock so gern singt und irgendwie doch nie die ganz große Röhre raushängen lässt.</p>
<p>Und Shelly? Eine Kämpferin. Schade, dass sie nicht das Volumen in der Stimme hat wie Eartha Kitt oder wenigstens eine Backgroundsängerin von Gladys Knight. Tolle Showfrau. Ich wünschte, selbst wenn sie nicht gewänne, Thomas D würde für sie HipHop-Choräle erfinden und sie als Real Voice of Germany promoten.</p>
<p>Denn, nicht wahr, an einem Sieg an Roman kommenden Donnerstag kann kaum gezweifelt werden. Was ihn von <a title="Porträt: Max Mutzke" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/max241.html" target="_blank">Max Mutzke</a> unterscheidet? Wissen Sie&#8217;s?</p>
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		<title>Kann ein Lied eine Brücke sein?</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 16:29:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Feddersen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finale]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Baku]]></category>
		<category><![CDATA[ESC 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war noch nie in der aserbaidschanischen Hauptstadt. Nach allem, was ich höre, muss es dort zwiespältig sein. Sehr arm auf der einen Seite, funkelnde Glaspaläste auf der anderen. Eine Demokratie ist das Land nicht, es gibt Berichte von Menschenrechtsverletzungen der üblen Sorte. Ich persönlich bin trotzdem neugierig auf den Eurovision Song Contest in Baku. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war noch nie in der aserbaidschanischen Hauptstadt. Nach allem, was ich höre, muss es dort zwiespältig sein. Sehr arm auf der einen Seite, funkelnde Glaspaläste auf der anderen. Eine Demokratie ist das Land nicht, es gibt Berichte von Menschenrechtsverletzungen der üblen Sorte.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.eurovision.de/laender/baku155_v-ardgrosswidescreen.jpg" alt="" width="512" height="288" /></p>
<p>Ich persönlich bin trotzdem neugierig auf den Eurovision Song Contest in Baku. Und ich hätte gern, dass dieses Land, jedenfalls die Bevölkerung von Baku, viel von dem freien Spirit mitbekommt, der einen ESC &#8211; schon in queerer Hinsicht - umweht. Von Boykottforderungen halte ich nichts.</p>
<p>Ich bin beeindruckt von Beiträgen, die Länder wie Aserbaidschan anlässlich der Eurovision in den Fokus rücken, weil der ESC eben nicht unpolitisch ist. Egal ob die European Broadcasting Union, die Oberaufsicht über das Spektakel, dies seit Jahrzehnten so behauptet. <a title="Link zu ttt: Aserbaidschan - wenige Monate vor dem Eurovision Song Contest" href="http://www.daserste.de/ttt/beitrag_dyn~uid,kc99mgc3c1n5edgh~cm.asp" target="_blank">So ein Beitrag lief vorigen Sonntag im ARD-Kulturmagazin titel thesen temperamemente </a>- kurz ttt. Was ich diesem Film unter anderem entnahm, waren die verzweifelten Worte einer Bürgerrechtlerin, die keineswegs wünscht, dass der ESC in ihrem Land unbesucht bleibt. Ähnliches sagte sie auch <a title="Meldung: Aserbaidschan - Singen für die Demokratie" href="http://www.eurovision.de/news/international/menschenrechtebaku101.html" target="_blank">einem Autor von eurovision.de</a>, der sie bereits im November in Aserbaidschan traf. Im Gegenteil: Sie wünscht sich, dass alle kommen.  Aber, so lautet ihre Pointe, die Gäste sollen mit den Menschen sprechen, nicht nur mit den ESC-Menschen, sondern mit gewöhnlichen Bakuern oder Aseris überhaupt.</p>
<p>Es sind, auch das hörte ich, wahnsinnig freundliche Leute.</p>
<p>Das könnte die Parole für den ESC in diesem schwierigen Land sein: Sich nicht von der Politik überwältigen zu lassen.</p>
<p>Aber politisch bleibt die Chose dennoch, wie auch <a title="Link zu sueddeutsche.de: Regimenahe Zeitung wütet gegen deutschen Politiker" href="http://www.sueddeutsche.de/medien/verdruss-vor-song-contest-in-baku-regimenahe-zeitung-wuetet-gegen-deutschen-politiker-1.1278312" target="_blank">heute in der Süddeutschen Zeitung zu lesen stand</a>, wo wir erfahren, dass Markus Löning, der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung heftig in einer Zeitung Aserbaidschans angekoffert wurde. Davon kündete auch die spannende Spiegel-Reportage von Stefan Niggemeier vom Montag (Nr. 6). Die autokratischen Regenten in Baku müssen damit leben: Mit dem ESC kommt eine Form von Buntheit und Vielfalt ins Land, die man dort vielleicht kennen möchte, die aber nicht erwünscht ist.</p>
<p>Was aber nicht geht, finde ich, ist die Haltung von Lukas Heinser, Oslog- und Duslog-Videoblog-Kollege von Stefan Niggemeier, <a title="Link zu journalist.de: Alle Augen auf Baku" href="http://www.journalist.de/aktuelles/meldungen/esc-alle-augen-auf-baku.html" target="_blank">der im Fachmagazin &#8220;Journalist&#8221; bekannte</a>, dass die Politik nur eine Nebenrolle spielen könne, jedenfalls sieht er im ESC ein &#8220;glitzerndes Raumschiff&#8221;.</p>
<p>Wichtig scheint mir die Idee der Entspannungspolitik in der Bundesrepublik der sechziger Jahre: Kontakte zu pflegen in die Regime des realen Sozialismus, auf dass sie sich im Konkret-Menschlichen bewegten. Der berühmte &#8220;Wandel durch Annäherung&#8221;. Und am Ende? Glasnost und Perestroika. Das in Aserbaidschan, und sei es anlässlich des ESC, zu schaffen, wäre doch ein gutes Ziel, oder?</p>
<p>Herr Rubinowitz aus Wien war übrigens voriges Jahr in Baku &#8211; er hatte den richtigen Riecher, im Land der künftigen Sieger die Übertragung aus Düsseldorf zu verfolgen. Wie er Baku fand? Nicht die Hölle. Aber langweilig. Aber das, nun ja, ist ein anderes Problem.</p>
<p>P.S.: Für die erste ARD-Übertragung von &#8220;Unser Star für Baku&#8221;, treffe ich folgende Prognose. Erstens wird alles jenseits von Roman Lob entschieden, denn er scheint ohnehin fürs Finale gesetzt. Und: Es könnte Ornella treffen. Okay, Katja scheint ja immer fällig, aber sie rettete sich auch immer in die nächste Runde. Und: Wie es dann gewesen sein wird, seht ihr, sehen Sie im <a title="Vorab-Meldung: Live-Talkrunde der Experten" href="http://www.eurovision.de/news/national/usfbtalk101.html" target="_blank">Livestream und anschließenden Video-Gespräch auf eurovision.de</a>. Fragen an mich und den Kollegen Christian Buß können schon jetzt per Mail oder live im Chat während der Sendung gestellt werden.</p>
<p>Und das garantieren mein Spiegel-Online-Kollege Christian Buß und ich: Wir werden uns nie einig sein.</p>
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		<title>Ruhe in Frieden, Noel</title>
		<link>http://eurovision.blog.ndr.de/2012/02/07/noelkelehan/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 13:29:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Feddersen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Dirigent]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Noel Kelehan]]></category>
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		<description><![CDATA[Jene, die heutzutage ESC-Fans sind, aber noch jünger als 25 Jahre sind, werden an ihn keine Livebilder mehr zur Erinnerung haben. Aber dieser Mann aus Irland war den Älteren viel mehr Irland als alle Johnny Logans und Linda Martins und Niamh Kavanaghs zusammen: Noel Kelehan, Dirigent des RTE Concert Orchestra, des irischen Fernseh- und Rundfunkorchesters, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jene, die heutzutage ESC-Fans sind, aber noch jünger als 25 Jahre sind, werden an ihn keine Livebilder mehr zur Erinnerung haben. Aber dieser Mann aus Irland war den Älteren viel mehr Irland als alle <a title="Porträt Johnny Logan" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/johnnylogan117.html">Johnny Logans</a> und <a title="Porträt Linda Martin" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/lindamartin105.html">Linda Martins</a> und <a title="Porträt Niamh Kavanagh" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/niamhkavanagh105.html">Niamh Kavanaghs</a> zusammen: Noel Kelehan, Dirigent des RTE Concert Orchestra, des irischen Fernseh- und Rundfunkorchesters, stand für 29 Eurovisionsacts am Dirigentenpult &#8211; und er gab nach <a title="Beitrag über ESC in Birmingham 1998" href="http://www.eurovision.de/geschichte/birmingham101.html">1998</a>, als er für Dawn Martin deren &#8220;It&#8217;s Always Over Now&#8221; zubereitete, als er also das Orchester des BBC in Birmingham in Schwung und Noten setzte, zu Protokoll, er fände die Abschaffung des Dirigenten beim Eurovision Song Contest nicht gut. Er glaube, dass die &#8220;Conductor&#8221; mit zur Show gehörten &#8211; dass es also ohne sie nicht gehe. Da war Noel Kelehan längst im Vorruhestandsalter.</p>
<p>Er war, mithin, ein Mann aus einer anderen Zeit. <a title="Beitrag Grand Prix Finale in Luxemburg" href="http://www.eurovision.de/geschichte/luxemburg113.html">1966 </a>war er der Kopf der irischen Hoffnungen, als &#8220;Come Back To Stay&#8221; von ihm mit dem Taktstock ins Werk gesetzt wurden. Da waren die Fernsehbilder noch in Schwarz-Weiß gehalten, da hatten irische ESC-Lieder noch nicht den Nimbus, irgendwie immer ganz vorn zu landen, im Zweifelsfall sogar zu gewinnen.</p>
<p>Kelehan, der bis auf einen alle irischen ESC-Triumphe dirigierte, half auch anderen Auftritten zur treffenden musikalische Umrahmung &#8211; und es fällt auf, dass er dies besonders gut bei Liedern verstand, die eher aus dem Rahmen fielen, etwa <a title="Beitrag Grand Prix Finale in Dublin 1995" href="http://www.eurovision.de/geschichte/dublin119.html">1995 </a>die Polin Justyna Steczkowsky mit &#8220;Sama&#8221;.</p>
<p>Nur <a title="Beitrag Grand Prix Finale in Dublin 1994" href="http://www.eurovision.de/geschichte/dublin107.html">1994 </a>stand er nicht am Pult &#8211; obendrein in Dublin -, als Charlie McGettigan und Paul Harrington &#8220;Rock&#8217;n'Roll Kids&#8221; anstimmten und gewannen. Die Herren am Klavier waren sich genug, ein Orchester war nicht nötig. Dafür stand Kelehan beim Lied &#8220;To nie ja&#8221; vor den Musikern zum Dirigat bereit. Edyta Gorniak war ohne Orchesterchef in die irische Hauptstadt gereist.<br />
Nun ist Kelehan, Ehemann und Vater von drei Töchtern im Alter von 76 Jahren gestorben. Die ESC-Gemeinde trauert, sie verliert einen der renommiertesten Veteranen und einen der Protagonisten cooler Internationalität. Er ruhe in Frieden!</p>
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		<title>Doch nicht ausgeshellyt &#8211; gut so!</title>
		<link>http://eurovision.blog.ndr.de/2012/02/06/doch-nicht-ausgeshellyt-gut-so/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 21:54:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Feddersen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nationale Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Vorentscheide]]></category>
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		<description><![CDATA[Sie schien zu schwächeln, die Shelly, die mit einer Amy-Winehouse-Adaption begann. Und, jawohl, sie lag in der ersten Blitztabelle zu Beginn der Show auch ziemlich weit hinten, deutlich, sehr deutlich hinter den deutlich führenden Roman und Yana. Und was war das Ende vom Lied, was blieb, als die Messe dieser Runde gelesen war (um Stefan [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie schien zu schwächeln, die <a title="Porträt: Shelly Phillips" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/shellyphillips101.html" target="_blank">Shelly</a>, die mit einer Amy-Winehouse-Adaption begann. Und, jawohl, sie lag in der ersten Blitztabelle zu Beginn der Show auch ziemlich weit hinten, deutlich, sehr deutlich hinter den deutlich führenden <a title="Porträt: Roman Lob" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/romanlob101.html" target="_blank">Roman</a> und <a title="Porträt: Yana Gercke" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/yanagercke101.html" target="_blank">Yana</a>. Und was war das Ende vom Lied, was blieb, als die Messe dieser Runde gelesen war (um Stefan Raab zu paraphrasieren)? Shelly, die &#8220;I Try&#8221; wunderbar interpretierte, als sei es das leichteste der Welt, eine schwere Nummer persönlich und eigen scheinen zu lassen, diese Shelly belegte sogar den zweiten Rang hinter Roman &#8211; und ließ die verdutzte Yana hinter sich. Die natürlich nicht unglücklich sein musste über ihren dritten Rang.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.eurovision.de/usfb893_v-ardgrosswidescreen.jpg" alt="Shelly Phillips in der fünften Show von &quot;Unser Star für Baku&quot;. Foto: Willi Weber /ProSieben." width="512" height="288" /></p>
<p>Neben Shelly aber war <a title="Porträt: Katja Petri" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/katjapetri101.html" target="_blank">Katja</a> das Phänomen des Abends. Ach was: des ganzen &#8220;Unser Star für Baku&#8221;-Castings. Ihre Lieder eher leise; ihre Stimme ohne besondere Markanz; ihr Fluss an Darstellungskunst eher träge &#8211; aber sie wurde schon wieder nicht hinausgeworfen; sie muss über eine prima Fanbase in Berlin und anderswo verfügen. Eine, die auch zum richtigen Zeitpunkt anzurufen weiß. Katja jedenfalls, bei der allerersten Blitztabelle noch auf dem letzten Rang und deshalb als erste singend, schaffte mit einer eigenen Komposition &#8211; über die die einen sagen, sie sei zur Fahrstuhlbeschallung perfekt, die anderen aber meinen, sie eigne sich für Jugendherbergsliedkurs &#8211; den Sprung in die Runde am nächsten Donnerstag. Respekt!, möchte man sagen &#8211; da ist eine diplomierte Liedermacherin, und was macht sie? Sie holt aus dem, um ein ökologisches Bild zu verwenden, winterlichen Gemüsekorb doch genug Vitamine heraus, dass viele, sehr viele glauben, das könnte schmecken.</p>
<p>Die Tragödie des Abends war hingegen <a title="Porträt: Céline Huber" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/celinehuber103.html" target="_blank">Céline</a>, die Kaffeeköchin aus Lörrach kurz vor der Schweiz. Sie sah toll aus, ja, wirklich, da hatte Alina Süggeler recht. Sie trug ein mondänes Kleid, ihr Lippenstift hatte die Farbe lockenden Bluts &#8211; und ihre Haare trug sie angemessen glatt hängend. Allein: Raab sagte es deutlich. Dass sie nämlich den entscheidenden Ton von &#8220;Russian Roulette&#8221; durch die Bank versemmelt habe.</p>
<p>Und so flog sie ganz knapp hinter <a title="Porträt: Ornella" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/ornelladesantis101.html" target="_blank">Ornella</a> &#8211; auch nicht die Leuchte des Abends! &#8211; heraus. Sie atmete schwer in den letzten Sekunden der Abstimmung, aber jetzt wird sie einsehen: Sie hat alles probiert, auch, wie ihr Raab geheißen, ein wenig Schmutz in der Stimme durchschimmern zu lassen. Doch für diesen fehlte es ihr an Timbre, ja auch am Volumen.</p>
<p>Dieser ihr Baum wuchs nicht in den Himmel &#8211; sie hatte gewiss eine prima Zeit.</p>
<p>Ein Lob noch der Moderation. Gätjen und Rieß waren locker und gut &#8211; als hätten sie schon jede Menge Routine. Dafür, dass sie keine bis gar keine Sympathien durchblicken lassen dürfen, dass sie also irgendwie immer alles gleich machen müssen, wirkten sie abwechslungsreich.</p>
<p>Und nächstes Mal? Ich denke, um das Omen zu bemühen, das an Katjas Seite verharrt: Ornella &#8211; sie hatte einen gediegen-plätschernden Auftritt mit &#8220;You Are The Sunshine Of My Life&#8221;, einer, der reichte für die Runde der letzten Fünf. Mehr wird, glaube ich, nicht drin sein.</p>
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		<title>Abbitte oder Der gefühlte Moment</title>
		<link>http://eurovision.blog.ndr.de/2012/02/05/der-gefuhlte-moment/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 16:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Feddersen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nationale Künstler]]></category>
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		<category><![CDATA[USB]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bitte tisch um Verzeihung; sein Beitrag (Kommentar Nr 53 zu meinem letzten Eintrag) hat mich beschämt. Ja, es ist wahr: Vor genau zwei Jahren, inzwischen habe ich es selbst nachrecherchiert, habe ich Lena Meyer-Landrut keine Chance gegeben. Nicht in Köln, schon gar nicht in Oslo. (Und ich hätte Stefan Raab ernst nehmen sollen, damals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bitte tisch um Verzeihung; <a title="Kommentar zu Feddersens Blog Nr 53" href="http://eurovision.blog.ndr.de/2012/02/02/umut-der-arme/?cp=6" target="_blank">sein Beitrag </a>(Kommentar Nr 53 zu meinem letzten Eintrag) hat mich beschämt. Ja, es ist wahr: Vor genau zwei Jahren, inzwischen habe ich es selbst nachrecherchiert, habe ich Lena Meyer-Landrut keine Chance gegeben. Nicht in Köln, schon gar nicht in Oslo. (Und ich hätte Stefan Raab ernst nehmen sollen, damals wie heute. Ihn, der die Ruhe selbst ist.) Ja, und es ist auch wahr in diesem Zusammenhang, dass vor zwei Jahren plötzlich alle &#8211; <a title="Feddersens Blog zur vierten Show von &quot;Unser Star für Oslo&quot; (23. Februar 2010)" href="http://eurovision.blog.ndr.de/2010/02/23/ein-nettes-sextett-als-rest/?cp=1" target="_blank">auch ich </a>- dachten, &#8220;Unser Star für Oslo&#8221; sei auf Langeweile abonniert, die zu ertragen eine gehörige Portion Toleranz nötig sei. tischs Recherchen sind zutreffend.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.eurovision.de/usfb701_v-ardgrosswidescreen.jpg" alt="" width="512" height="288" /></p>
<p>Und jetzt zu meiner Entschuldigung. Ja, ich hätte es wissen können, das, was damals so empfunden und kommentiert wurde. Und, ja, auch dieses Jahr habe ich mich von meinen Gefühlen hinreißen lassen, und zwar meinen Gefühlen des Moments. Nicht von der Vernunft, die doch eigentlich es besser wissen könnten, jedenfalls in manchen Fällen. Donnerstag war die Atmosphäre in unserem Kreise ungefähr so: Mann, was redet die Süggeler da, das ist doch auch immer das gleiche. Und Thomas D &#8211; auch er wie von Anfang an schwerst begeistert von <a title="Porträt: Roman Lob" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/romanlob101.html" target="_blank">Roman</a> und <a title="Porträt: Yana Gercke" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/yanagercke101.html" target="_blank">Yana</a>. Und so denkt Stefan Raab ja auch: Außer Yana und Roman ist für ihn alles ehrenwert, aber alles im Rahmen des Konfektionellen. Er wusste bei Lena die Extravaganz, die Extra-dry-Qualität einzuschätzen &#8211; und er wird es vielleicht sogar in Sachen Roman oder Yana richtig erahnen.</p>
<p>Diese Bitte um Verzeihung lässt sich gleich erweitern. Auch in Oslo &#8211; allerdings, wenn ich richtig erinnere, habe ich in dieser Hinsicht keinen vorblökenden Ton vom Stapel gelassen &#8211; redeten vor allem viele deutsche Fans von Lena, als komme sie nicht für einen Sieg in Betracht. Während britische oder spanische Journalisten und Fans längst von Lena als der wahrscheinlichen Siegerin sprachen, als sie von &#8220;Satellite&#8221; redeten, das bestimmt der europäische Soundtrack des Sommers werde, da mäkelte auch meine Freundin Carla-Sophie, stets im Kreis von Freunden, die ihrem Geschlecht garantiert nie an die Wäsche gehen würden, davon, dass Lena die falschen Haare trüge, dass das Bühnenbild nicht passe und sie sowieso überhaupt nichts hermache.</p>
<p>In offenkundiger Wahrheit der später historischen Tatsachen von Oslo war das krass fehleingeschätzt: Der Lena-Look hatte sich in etlichen Ländern Europas die Monate danach bei vielen jungen Frauen durchgesetzt.</p>
<p>Gut möglich, dass Roman Lob das auch eines nicht so fernen Tages erleben wird: die Krönung beim ESC! Als ich nach Verfassen meines Blogs nach Hause kam, sagte mein Mann Rainer zu mir, er wisse gar nicht, was ich habe. Von wegen, Roman hätte, anders als Lena, keine Geschichte anzubieten. Doch, fand er, tut er doch. Bröckchenweise kämen Teile dieser Roman-Pop-Erzählung zum Vorschein. Er trage jetzt keine Käppi mehr; seine Brusttätowierung komme jetzt durch den größeren Ausschnitt seines T-Shirts zur Geltung, auch werde er in den Shows mehr und mehr von Mädchen und jungen Frauen gelobt &#8211; er verändert sich ständig. Ich sehe es ein, er ist quasi ein begonnenes Buch zu einer eventuell großen Pop-Erzählung. Titel: Ein Industriemechaniker auf dem Weg in den Kaukasus und warum alles gut wird!</p>
<p>Oder so ähnlich.</p>
<p>Eigentlich will ich sagen: Gefühle des Moments sind mir manchmal lieber &#8211; und seien sie noch so falsch &#8211; als dauernd im Recht zu sein mit profunden Analysen. Und wenn mich nicht alles täuscht, fliegt in der nächsten Runde entweder <a title="Porträt: Céline Huber" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/celinehuber103.html" target="_blank">Céline</a> raus oder <a title="Porträt: Shelly Phillips" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/shellyphillips101.html" target="_blank">Shelly</a>. Hat es sich nicht langsam ausgeshellyt?</p>
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		<title>Umut, der Arme</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 22:24:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Feddersen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unterhalten wir uns jetzt nicht über das Konzept der Show schlechthin. Das wäre ein Diskurs, der nähere Erörterung jenseits dieser Vorentscheidungsrunden verdient. Also: kein Gedanke an die doch heftige Ähnlichkeit aller Musiken, aller Songs und auch aller Sprüche. Nichts über die vielleicht sogar ernstgemeinte Knuddeligkeit der Sandra Rieß, wenn sie die Kandidierenden auf dem Wege [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unterhalten wir uns jetzt nicht über das Konzept der Show schlechthin. Das wäre ein Diskurs, der nähere Erörterung jenseits dieser Vorentscheidungsrunden verdient. Also: kein Gedanke an die doch heftige Ähnlichkeit aller Musiken, aller Songs und auch aller Sprüche. Nichts über die vielleicht sogar ernstgemeinte Knuddeligkeit der <a title="Porträt Sandra Rieß" href="http://www.eurovision.de/news/national/sandrariess101.html">Sandra Rieß</a>, wenn sie die Kandidierenden auf dem Wege zum Green Room empfängt. Nein, auch von manchen empfundener fehlender Pomp &#8211; okay, dies ebenso besprechen wir später.</p>
<p>Gut aber ist, dass Raab und die Seinen für die Blitztabelle ein neues Moment der Spannung eingebaut haben: Alle sechs ersten Plätze, die für das Weiterkommen in die nächste Runde reichen, bekommen einen einmütigen Countdown &#8211; so gelang es dem überragenden <a title="Porträt Roman Lob" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/romanlob101.html">Roman Lob</a> mit knapp 19 Prozent Gesamtzustimmung für den Montag der nächsten Runde &#8220;Auf Wiedersehen&#8221; zu sagen, auch <a title="Porträt Jana Gercke" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/yanagercke101.html">Yana </a>schaffte es beim nächsten Minutencountdown, nur Zehntelprozent hinter dem Industriemechaniker.</p>
<p>Der Hintersinn des Ganzen? Offenbar sollte nicht mehr das Schicksal der <a title="Porträt Leonie Burgmer" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/leonieburgmer109.html">Leonie </a>möglich sein, jener Aspirantin vom vorigen Male, die in den letzten Sekunden von ganz vorne aufs Ausscheiden gewertet wurde. Nein, so landete <a title="Portärt Ornelle de Santis" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/ornelladesantis101.html">Ornella </a>deutlich auf dem dritten Platz, dahinter <a title="Porträt Shelly Phillips" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/shellyphillips101.html">Shelly</a>, schließlich sogar die auf ewig brav scheinende Kaffeeköchin aus Lörrach, <a title="Porträt Céline Huber" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/celinehuber103.html">Céline</a>.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.eurovision.de/usfb727_v-ardgrosswidescreen.jpg" alt="" width="512" height="288" /></p>
<p>Und dann? <a title="Porträt Katja Petri" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/katjapetri101.html">Katja </a>oder <a title="Porträt Umut Anil" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/umutanil101.html">Umut</a>? Die im Liedermacherinnenstyle auftretende Berlinerin oder der Lehrerazubi mit den niedlichen Augen und den halbtürkischen Hintergründen. Süß sah er aus, wie ein Teenieschwarm (und eventuell für einige Sekunden auch meiner), allein: in der allerletzten Abstimmung scheiterte er an Katja, mehr als ein ganzes Prozent landete er hinter dieser, die offenbar trotz des Kaffeewärmers auf dem Kopf noch eine Runde weiter kommen durfte. Scheitern beim nächsten Mal?</p>
<p>Schade, sehr bedauerlich, dass dieser <a title="Porträt Paradise Oskar" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/paradiseoskar117.html">Paradise Oskar</a> aus der Roulettekugel geworfen wurde &#8211; eine eher schüchtern timbrierte Stimme, dünn obendrein: Nein, das ist nix für <a title="Beitrag über Baku" href="http://www.eurovision.de/news/international/crystalhallbaku109.html">Baku</a>. Ob wir ihn je im Entertainment wiedersehen?</p>
<p>Der Vater <a title="Porträt Sebastian Dey" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/sebastiandey101.html">Sebastian </a>war der Verlierer des Abends. Er kam, sang und bekam nie genug Stimmen. Lag es an seiner Vaterschaft? In keinem Moment war er vorne platziert, am Ende verloren seine Fans jegliches Interesse an ihm &#8211; er war und blieb der Letzte.</p>
<p>Die JurorInnen? <a title="Porträt Stefan Raab" href="http://www.eurovision.de/stefanraab137.html">Raab </a>machte aus seinem Herzen, Respekt!, keine Mördergrube und gab offen zu: Yana und Roman spielten in einer eigenen Liga, sie hätten etwas Besonderes. Was im Umkehrschluss, so blöd waren wir ja nicht, das nicht zu bemerken, bedeutet: Alle anderen waren eher blässlich und voller Mühsal intonierend.</p>
<p>Und <a title="Porträt Thomas D" href="http://www.eurovision.de/news/national/thomasd175.html">Thomas D</a> (oder war es Stefan R?) war auch in dieser Hinsicht in seiner Analyse treffend: Roman benimmt sich auf der Bühne wie hinter dieser. Immer bleibe er der junge Musiker im Beruf des Industriemechanikers, er trüge keine Maske und bleibe stets ganz er selbst. Der andere (Thomas D?, Stefan R?) ergänzte: Dieser Roman sei glaubwürdig.</p>
<p>Finde ich auch &#8211; obwohl mir doch immer eine Frage im Hinblick auf diesen erklärten Favoriten des vorjährigen ESC-Moderators im Gemüte hängen bleibt: Welche Geschichte möchten wir von Roman Lob noch hören? An Lena war es eine, die nach Hannover schmeckte und von Medien träumte, von Ruhm und Glück und Eigensinn. Hat Roman das alles auch zu bieten? Und wenn ja: Wann wird er solcherlei Material zum Besten geben?</p>
<p>Montag? Katja ist dann endgültig fällig. Oder Céline. Berlin-Neuköllsch gesprochen: I&#8217;schwör, Alda!</p>
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		<title>Misslichkeiten in Österreich</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:23:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Feddersen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationale Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Vorentscheide]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[USFB]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei uns geht alles so seinen sozialistischen Gang: Heute Abend, falls alles pünktlich läuft kurz vor Mitternacht, werden weitere zwei Aspiranten aus dem Rennen um die Fahrkarte nach Baku geworfen worden sein. Meine Freundin Helen-Melba aus Emden sagt, dann wird Umut seine Zukunft als Star hinter sich haben, auch Katja sei in Gefahr. Und ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei uns geht alles so seinen sozialistischen Gang: Heute Abend, falls alles pünktlich läuft kurz vor Mitternacht, werden weitere zwei Aspiranten aus dem Rennen um die Fahrkarte nach Baku geworfen worden sein. Meine Freundin Helen-Melba aus Emden sagt, dann wird <a title="Porträt: Umut Anil" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/umutanil101.html" target="_blank">Umut</a> seine Zukunft als Star hinter sich haben, auch <a title="Porträt: Katja Petri" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/katjapetri101.html" target="_blank">Katja</a> sei in Gefahr. Und ich stimme ihr bei Letzterer zu und hoffe, dass <a title="Porträt: Sebastian Dey" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/sebastiandey101.html" target="_blank">Sebastian</a> sich nicht schon wieder mit einem Hut durchschummeln kann. So schwiegermuttermäßig grinst er doch auch nicht!</p>
<p>Aber, wie gesagt, es schippert so vor sich hin, dieses Casting namens &#8220;Unser Star für Baku&#8221;. Liegt es an mir, dass noch kein echtes Lena-Feeling sich einstellen will? Oder sind wir nur verwöhnt? Verzogen durch den erfolgreichen Relaunch der deutschen Vorentscheidung aufs Popformat &#8211; und weg von der Ästhetik ungelüfteter Schlafzimmer wie ganz früher?</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.eurovision.de/teilnehmer/deladap103_v-ardgrosswidescreen.jpg" alt="Der Song &quot;Crazy Swing&quot; des  Duos !DelaDap wurde im Österreichischen Vorentscheid disqualifiziert. Foto: Band" width="512" height="288" /></p>
<p>Österreich hingegen leidet unter <a title="Meldung: Disqualifikation im Österreichischen Vorentscheid" href="http://www.eurovision.de/news/international/deladap111.html" target="_blank">Misslichkeiten</a>. Am 24. Februar steht dort fest, wer nach Aserbaidschan fährt. Doch nun gibt es Querelen um den Beitrag von !DelaDap, der Song soll schon wenige Tage vor der magischen ESC-Datumsgrenze &#8211; dem 1. September 2011, vor dem kein Song veröffentlicht sein darf, der 2012 ins Rennen um den Titel von Baku geht &#8211; öffentlich vorgetragen worden sein. Das Ganze fand statt Ende August bei einem DJ-Set in Odessa, in einem kleinen Club mit höchstens ein paar Hundert Gästen.</p>
<p>Ist es nicht fies, dass da ein Act aus dem Zehnerfeld geworfen wurde, nur weil der Komponist mit Sängerin so eine Art Rohversion bei einem DJ-Auftritt in Odessa abgespielt hat? Und wenn es denn schon so war: Welche aufmerksame, um nicht zu sagen: Böses stiftende Schnalle hat das gepetzt? Hat gesagt, dass es von diesem Auftritt am Schwarzen Meer vor der Fristgrenze einen Youtube-Clip gibt (der übrigens mittlerweile bei Youtube gelöscht wurde)? Ist ja wie bei Siegel dereinst, scheint mir, der ja <a title="Der deutsche Vorentscheid zum ESC 1976" href="http://www.eurovision.de/laender/vorentscheidhr107.html" target="_blank">1976 gegen Tony Marshall </a>und <a title="Der deutsche Vorentscheid 1999" href="http://www.eurovision.de/geschichte/bremen373.html" target="_blank">1999 gegen Corinna May</a>, so gingen Gerüchte, geforscht hat durch Scouts, ob diese womöglich gegen Regeln verstoßen haben.</p>
<p>Hatten sie! So wie der DJ von !DelaDap seines <span style="text-decoration: line-through">russischen</span> ukrainischen Einsatzes wegen.</p>
<p>Aber wird es einen neuen, das Zehnerfeld wieder auffüllenden Kandidaten geben? Ist doch ohnehin nie ganz transparent geworden, wer in die Vorentscheidung nun gelangt und wer vorher ausgesiebt werden musste.  Ich hoffe, dass das Feld nicht nur neun Kandidierende umfasst. Denn da gibt es einen Herrn, der für die Freunde des ESC modernerer Prägung höchst akzeptabel wäre. Wie schrieb mir mein Freund Kurt aus Wien: &#8220;Na ja, er ist schon ein süßes Schnuck&#8221; und schickte mir <a title="Link zu youtube.com: Sankil Jones: You'll Never Know" href="http://www.youtube.com/watch?v=pZcK1NnezO8" target="_blank">diesen Link zum Video eines Sängers namens Sankil Jones</a>.</p>
<p>Man sieht: Er hat vieles, sehr vieles, um der ESC-Meute an den Computer im Vorwege zu gefallen &#8211; männlich aussehend und doch nicht wie ein Maurer am Ende einer Schicht. Auf Facebook wird für Sankil Jones auch schon heftig getrommelt: Der ORF solle ihn dringend nachnominieren. Nun steht auf Facebook ja sehr viel Unsinn, aber Mario R. Lackner, der so besonders intensiv sich für das Lied <a title="Link zu Youtube.com: Sankil Jones - Fire" href="http://www.youtube.com/watch?v=E8jeBnEyEWw" target="_blank">&#8220;Fire&#8221; von Mr. Jones</a> verwendet, liegt richtig: Dieses Lied könnte den Abend des 24. Februar aufhübschen.</p>
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		<title>Bewegt sich Aserbaidschan politisch?</title>
		<link>http://eurovision.blog.ndr.de/2012/01/31/aserbaidschan-bewegt-sich-politisch/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 17:05:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Feddersen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finale]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>
		<category><![CDATA[Baku]]></category>
		<category><![CDATA[ESC 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Na, ist der Eurovision Song Contest nun politisch oder nicht? Ist er. Das beweist eine Nachricht, die uns am Dienstag aus Baku erreicht hat. Nämlich: Präsident Ilham Alijew kündigte ein Menschenrechtsprogramm an, das er sogar als Nationales Aktionsprogramm verkaufte. Gestärkt werden sollen auf jeden Fall Sozialprogramme - dies führte es nicht näher aus - und außerdem eine nach westlichen Maßstäben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na, ist der Eurovision Song Contest nun politisch oder nicht? Ist er. Das beweist eine Nachricht, die uns am Dienstag aus Baku erreicht hat. Nämlich: Präsident Ilham Alijew kündigte ein Menschenrechtsprogramm an, das er sogar als Nationales Aktionsprogramm verkaufte. Gestärkt werden sollen auf jeden Fall Sozialprogramme - dies führte es nicht näher aus - und außerdem eine nach westlichen Maßstäben ernstzunehmendere Form der Meinungsfreiheit.</p>
<div class="mceTemp">
<dl>
<dt><img src="http://eurovision.ndr.de/baku133_v-ardgrosswidescreen.jpg" alt="" width="512" height="288" /></dt>
</dl>
</div>
<p>Das sind, freilich, nur Ankündigungen &#8211; ob ihnen Taten der praktischen Art folgen, wissen wir natürlich nicht. Aber immerhin, der Präsident fühlt sich offenbar nach einer Fülle von Initiativen sowohl aus dem Deutschen Bundestag wie aus anderen westlichen Ländern genötigt, hier Flagge und guten Willen zu zeigen. Wörtlich teilte Alijew mit: &#8220;Wir werden uns auch in der Zukunft bemühen, die politischen Reformen zu vertiefen.&#8221; Irgendwie scheint uns da ein Widerhall sowjetisch anmutender Sprachformeln anzuwehen.</p>
<p>Sogleich gab es inneraserbaidschanisches Lob: Der Journalist und Menschenrechtler Eynulla Fatullajew pries das Aktionsprogramm. Dieses stelle &#8220;tatsächlich eine Verpflichtungserklärung des Staates zu Menschenrechten und &#8216;Grundfreiheiten&#8217; dar.&#8221; So fing es mit der Entspannungspolitik des Westens, den Ländern des realen Sozialismus in den späten 1960er-Jahren auch an &#8211; erst gab es nur luftige Absichten, dann aber mussten sich die Regimeoberhäupter an ihnen messen lassen. Das ist im Hinblick auf den ESC im Mai nur gut, finde ich!</p>
<p>Offen bleiben Fragen der Visavergabe, auch solche, die den Gästen des Eurovision Song Contests Freizügigkeit in Aserbaidschan selbst garantiert. Ebenso muss noch erörtert und geklärt werden, ob jene Menschen, mit denen ESC-Touristen und -Journalisten im Mai Kontakt haben werden, auch nach Abreise aller Gäste unbehelligt bleiben.</p>
<p>Trotzdem: Ein international appellierender Anfang ist gemacht. Alijew möge jetzt weitermachen. Seine demokratisch gesinnte Bevölkerung wird es ihm danken!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Öder Discopop aus Frankreich</title>
		<link>http://eurovision.blog.ndr.de/2012/01/30/oder-discopop-aus-frankreich/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 08:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Feddersen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationale Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Vorentscheide]]></category>
		<category><![CDATA[ESC 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit für französische Verhältnisse ziemlich großem Pomp wurde eine Pressekonferenz angekündigt, und die fand gestern statt, am Sonntag. Na, da waren die Fans aber aus allen Häuschen -am heiligen, arbeitsfreien Tag der Woche, wo alle in Europa vor ihren Computern sitzen konnten. Und es wurde tatsächlich das Lied enthüllt, falls man das so sagen darf, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit für französische Verhältnisse ziemlich großem Pomp wurde eine Pressekonferenz angekündigt, und die fand gestern statt, am Sonntag. Na, da waren die Fans aber aus allen Häuschen -am heiligen, arbeitsfreien Tag der Woche, wo alle in Europa vor ihren Computern sitzen konnten. Und es wurde tatsächlich das Lied enthüllt, falls man das so sagen darf, denn die Sängerin ist uns ja bereits annonciert worden. Und was kam heraus? Okay, <a title="Meldung: Anggun für Frankreich (29.11.2011)" href="http://www.eurovision.de/news/international/anggun101.html" target="_blank">Anggun</a> singt &#8220;Echo&#8221;. Untertitel: &#8220;You and I&#8221;. Sie singt englisch und französisch gemischt, ganz so, als ob sie einem einzigen Idiom nicht traut: Einerseits will sie den Sprachpuristen im eigenen Land keinen Anlass für gerümpfte Nasen bieten (&#8220;Verrat!&#8221;), andererseits aber auch nicht an den internationalen Erfordernissen des ESC scheitern. Und zu denen gehört nun einmal die lingua franca des Pop, also das Englische.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.eurovision.de/teilnehmer/anggun109_v-ardgrosswidescreen.jpg" alt="Anggun. Foto: Paolo Zambaldi / Warner Music" width="512" height="288" /></p>
<p>Und dann <a title="Angguns Song &quot;Echo (You And I)&quot; bei youtube" href="http://www.youtube.com/watch?v=UJp2cmAXDKI" target="_blank">hört man sich das Lied an </a>und ist enttäuscht. Nein, ich will kein Pessimist sein, nicht schlecht reden, was sich später als kostbar und wertvoll herauskristallisiert. Aber was soll ich sagen? &#8220;You and I&#8221; ist der ödeste französische Beitrag seit Cocktail Chics <a title="Das ESC-Finale 1986" href="http://www.eurovision.de/geschichte/bergen123.html" target="_blank">1986 </a>gefisteltem Lied &#8220;Européennes&#8221;. Ein zwar handwerklich solides Stück Eurodiscopop mit einem etwas verwirrendem Intro, das sich allerdings recht rasch zum konventionellen Dancehallding entwickelt, etwa so wie <a title="Porträt: Kate Ryan" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/kateryan103.html" target="_blank">Kate Ryan</a> dereinst für Belgien oder, als Trio, Mekado <a title="Das ESC-Finale 1994" href="http://www.eurovision.de/geschichte/dublin107.html" target="_blank">1994</a> mit &#8220;Wir geben &#8216;ne Party&#8221; (damals recht flott gehalten).</p>
<p>Gleichwohl: Die frühe Nominierung von Anggun &#8211; gegen die französische Gewohnheit, den eigenen Act knapp vor Meldeschluss bekannt zugeben &#8211; scheint dem Bedürfnis entwachsen zu sein, den ESC schnell vom Tisch zu bekommen.</p>
<p>Ich meckere eigentlich nur deshalb so krass, weil aus Frankreich schon so glänzende Lieder zum ESC delegiert wurden, <a title="Das ESC-Finale 1991" href="http://www.eurovision.de/geschichte/rom111.html" target="_blank">Amina</a>, auch <a title="Das ESC-Finael 1994" href="http://www.eurovision.de/geschichte/dublin107.html" target="_blank">Nina Morato </a>oder <a title="Das ESC-Finale 1990" href="http://www.eurovision.de/geschichte/zagreb103.html" target="_blank">Joelle Ursull</a> oder, natürlich, <a title="Das ESC-Finale 1969" href="http://www.eurovision.de/geschichte/madrid105.html" target="_blank">Frida Boccara</a>. Aber Anggun? Was hast diese gar nicht mal so erfolglose Chanteuse falsch gemacht, dass man sie mit einem solchen Lied ausrüstet?</p>
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		<title>Leonie und Rachel &#8211; tapfere Talente</title>
		<link>http://eurovision.blog.ndr.de/2012/01/26/leonie-und-rachel-tapfere-talente/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 22:14:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Feddersen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nationale Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Vorentscheide]]></category>
		<category><![CDATA[USFB]]></category>

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		<description><![CDATA[Ach, es hat ihnen nichts genutzt: Nicht Leonie die Brille, nicht Rachel die heftig aufgelockte Haarpracht. Sie blieben auf der Strecke, sie belegten die Plätze 9 und 10. Bei Leonie dachte ich mir das schon. Ihr &#8220;I Love Your Smile&#8221; von Charlie Winston schmeckte, obwohl es von der Jury gelobt wurde, ein wenig fade &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, es hat ihnen nichts genutzt: Nicht <a title="Porträt: Leonie Burgmer" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/leonieburgmer109.html" target="_blank">Leonie</a> die Brille, nicht <a title="Porträt: Rachel" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/rachelscharnberg101.html" target="_blank">Rachel</a> die heftig aufgelockte Haarpracht. Sie blieben auf der Strecke, sie belegten die Plätze 9 und 10. Bei Leonie dachte ich mir das schon. Ihr &#8220;I Love Your Smile&#8221; von Charlie Winston schmeckte, obwohl es von der Jury gelobt wurde, ein wenig fade &#8211; man mochte ihrer Aussage nicht so recht glauben, ihr fehlte, nun ja, so etwas wie Inbrunst und Glaubwürdigkeit.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.eurovision.de/usfb561_v-ardgrosswidescreen.jpg" alt="Leonie Burgmer bei der dritten USFB-Show. Foto: Willi Weber" width="512" height="288" /></p>
<p>Rachel, ebenfalls gelobt, blieb auf der Strecke, wobei sie sich denken wird in ihrem Grimm, dass die langsame Nummer vielleicht die falsche war. Nein, das soll sie sich mal aus dem Kopf schlagen. Letztlich hing es an der Telefoniergeschwindigkeit ihrer Freunde, und die scheinen gelahmt zu haben. Denn selbst <a title="Porträt: Roman" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/romanlob101.html" target="_blank">Roman Lob</a>, auf den ich noch zu sprechen kommen werde, lag am Ende der Show zwar auf dem ersten Rang, gleichwohl hatte er kaum mehr als zwei Prozent als die ausgeschiedenen Sangesdamen.</p>
<p>Nun ja, alles in allem hat das Ranking Sinn gemacht. Nur dass<a title="Porträt: Sebastian" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/sebastiandey101.html" target="_blank"> Sebastian Dey </a>mit seinem selbstkomponierten Titel &#8220;Amnesie&#8221; weiter kam, gibt mir Rätsel auf: Schon wieder wurde sein Hut nicht abgestraft. Und dass er kein Charisma hat: Merkt das niemand? Oder blieb er übrig, weil die anderen sich die Stimmen wegnahmen? Nichts gegen ihn persönlich. Aber der soll in Baku performen? Ich schätze, man hievte ihn hoch, weil er es mit einem eigenen Song riskierte.</p>
<p>Aber das Verblüffende, besser: das absolut nicht Überraschende war Roman Lob, der schon nach dem ersten Voting, das ja noch ohne Sangesleistung ausgewiesen wird, haushoch vorne lag. Sein Titel &#8220;Easy&#8221;, da hatte Stefan Raab Recht, war von den Commodores auch nicht fülliger, geschmeidiger und schöner vorgetragen worden. <a title="Porträt: Yana" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/yanagercke101.html" target="_blank">Yana Gercke</a>, die es mit dem Police-Titel &#8220;Roxanne&#8221; probierte, war ebenso den anderen überlegen &#8211; aber das, was ihre Stimme, so Raab, an (nicht missverstehen: gutem) Schmutz transportiert, könnte mit der Zeit auf die Nerven gehen.</p>
<p><a title="Porträt: Shelly" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/shellyphillips101.html" target="_blank">Shelly</a>, <a title="Porträt: Katja" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/katjapetri101.html" target="_blank">Katja</a>, <a title="Porträt: Céline" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/celinehuber103.html" target="_blank">Céline</a>, <a title="Porträt: Ornella" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/ornelladesantis101.html" target="_blank">Ornella</a> und<a title="Porträt: Umut" href="http://www.eurovision.de/teilnehmer/umutanil101.html" target="_blank"> Umut </a>… Okay, sehr okay. Aber so richtig vom Hocker rissen sie auch nicht, auch nicht die Chanteuse, die vorige Woche noch Amy Winehouse ehrte: Shelly, die wieder gut war … aber berührend? Ich hege meine Zweifel.</p>
<p>Meine Kandidaten für die nächste Runde, dass es für sie die letzte werden könnte, sind Sebastian und Katja. Doch: Es wirkte auch heute Abend ein bisschen zufällig in puncto Wertung. Roman Lob und Yana Gercke lagen nie auf den Abstiegsplätzen &#8211; und das ist für mich das Zeichen, dass sie es gar in die letzten zwei Runden schaffen werden. Sie sind besser als die anderen, obendrein haben sie inzwischen eine Fanbase: Das ist auch nicht zu verachten als Support.</p>
<p>Die Juroren? Man muss wieder über Raab sprechen. Er kommentierte die letzten Wertungsminuten nichts mehr &#8211; er gab Steven Gätjen und Sandra Rieß freimütig zu, nur noch gespannt auf das Resultat zu warten.</p>
<p>Das Lob des Abends gebührt Leonie und Rachel: es waren tapfere Talente. Sie können sich jetzt wieder auf alles konzentrieren, was nicht das Showbusiness ist.</p>
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